Mahnmal
Im Jubiläumsjahr 2009 wurde das Mahnmal eingeweiht. Dieses erinnert an den Standort der ersten Christuskirche, die einst am Schröderplatz gestanden war.
Lage in Google Maps (Lage annähernd; das Mahnmal hat keine "Hausnummer")
Lesen Sie hierzu einen Artikel aus dem Pfarrbrief Sommer 2010:
Das Ziel ist erreicht
Der Traum der rund 60 Mitglieder des Fördervereins Mahnmal Christuskirche e.V., zum Gedenken an die 1971 gesprengte alte Christuskirche ein Mahnmal zu errichten, ist am 22. Oktober 2009, im 12. Jahr nach der Vereinsgründung und 100 Jahre nach der Weihe der zerstörten Christuskirche, endlich in Erfüllung gegangen.
In den Nachmittagsstunden dieses Tages hat unser Weihbischof Norbert Werbs in Anwesenheit zahlreicher Rostocker, darunter auch vieler Mitglieder der Rostocker katholischen Gemeinden und prominenter Persönlichkeiten wie Oberbürgermeister Roland
Methling, Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens, Universitätsrektor Prof. Wolfgang Schareck und Superintendent Mathias Kleiminger sowie bei Konzelebration von Pfarrer Horst Eberlein unter Mitwirkung einer Bläsergruppe der Rostocker katholischen
Gemeinden und beim Licht Hunderter von Kerzen das Mahnmal feierlich eingeweiht. Das Kunstwerk von Miro Zahra erinnert einerseits an die in Folge politischer Willkür und ideologischer Intoleranz zerstörte alte Christuskirche, andererseits mahnt es, dass
sich so eine abscheuliche Tat nie wiederholen darf.
Die Vereinsmitglieder waren stolz darauf, dass der erste Weg unseres Erzbischofs Werner Thissen am 25. Oktober 2009 in Rostock zum Mahnmal geführt hat.
Nach Erfüllung des Vereinszieles hat sich der Förderverein am 10. April 2010 aufgelöst. Zu Liquidatoren des Vereinsvermögens wurden Klaus-Dieter Beese und Dr. Ádám Sonnevend bestimmt. Das Eigentumsrecht über das Mahnmal wird im Rahmen einer
Schenkung der Hansestadt Rostock übertragen. Aus dem noch vorhandenen Vereinsvermögen lässt der Förderverein einerseits ein Faltblatt in memoriam an die alte Christuskirche sowie über das Mahnmal anfertigen und es in hoher Anzahl drucken.
Dieses Faltblatt wird für die Besucher der Stadt über die Tourist-Information Rostock kontinuierlich zur Verfügung gestellt. Im Weiteren wird sich der Förderverein 10 Jahre lang an den Kosten der Stadt für die Pflege des Mahnmals und seiner unmittelbaren Umgebung finanziell beteiligen.
Schließlich stellt der Förderverein für die baldige Restaurierung und Sicherung der Erhaltung der 21 wertvollen Bleiglasfenster im
Kreuzgang der Christuskirche (eine Arbeit des Rostocker Künstlers Lothar Mannewitz) der Christusgemeinde rund 25.000 Euro zur Verfügung.
Die Unterlagen des Fördervereins sollen nach dem Willen seiner Mitglieder im Archiv der Christusgemeinde aufbewahrt werden.
| Faltblatt zum Mahnmal der Christuskirche (pdf-Datei, 2 Seiten, 405 KB) |

